So fing alles an .................................
Hermann Schöbel brachte den Tennissport nach Waren. 1966 siedelten Schöbels nach Waren um. Im Jahr zuvor hatte Herrmann Bekanntschaft durch Kollegen mit dem Tennis gemacht und wollt am neuen Wohnort weiter diese Sportart betreiben.
Leider gab es in Waren weder einen Platz noch Tennissportler.
Aus der Zeitung entnahm er im Frühsommer 1967, dass im Urlauberdorf Klink 2 Tennisplätze neu angelegt wurden.
Erster Partner war kurzzeitig Peter Lohmann. Weitere Bemühungen am Tennissport Interessierte zu finden, hatten langsam Erfolg.
Bis 1970 fanden sich dann einige Sportfreunde:
Klaus Reger
Henry Möller
Egon Wörner
Horst Bachert
Rolf Kühne
Uwe Schmidt
Dr. Ott
1971 schlossen sich die Tennisfreunde als Sektion Tennis zusammen und wurden der BSG “Traktor Klink” angegliedert. Hermann Schöbel übernahm die Sektionsleitung.
1972 machten Hermann Schöbel und Rolf Kühne den Übungsleiterschein II in Warnemünde. Es wurde am Punktspielbetrieb teilgenommen und auch planmäßig trainiert. Vereinsmeisterschaften im Einzel und im Doppel wurden ausgetragen.
Tennisspieler am Netz: Henry Möller, Rolf Kühne, Horst Bachert, Hermann Schöbel, Egon Wörner, Dr. Ott
Die Platzpflege war immer ein Problem, da die Urlauber mit unpassenden Schuhen spielten und das Fegen und Wässern des Platzes immer wieder vernachlässigt wurde.
Besonders Henry Möller hat sich um die Erhaltung des Platzes verdient gemacht.
Ziegelmehl war immer Mangelware. Da kam Henry auf eine geniale Idee. Er baute einen überdimensionalen Betonmischer. Mit mehreren Kugelstoß-kugeln gefüllt, hat dieses Ungetüm unter sehr viel Lärm alte Dachziegel zu feinem Ziegelmehl gemahlen.
In Warnemünde:

Horst Bachert
Rolf Kühne
Egon Wörner
Hermann Schöbel
Nachwuchsarbeit
Vor allem Rolf Kühne kümmerte sich besonders um den Nachwuchs.
So wurden in den 70er Jahren regelmäßig Kreismeisterschaften sowie Trainingslager durchgeführt.
Freundschaftsvergleiche mit Greifswald und Havelberg
Das Vereinsleben wurde durch Freundschaftsspiele und Feierlichkeiten mit Greifswald und Havelberg gefestigt.

Greifswald 1979

Havelberg 1976
Uwe Schmidt als Vereinsvorsitzender
1983 übernahm Uwe Schmidt den Vereinsvorsitz. Hermann Schöbel übernahm bis 1993 die Funktion des Kassenwartes.
Tennisvergleich mit Hamburger Sportfreunden
Gleich nach der Wende machten sich Tennisfreunde aus Hamburg - Volksdorf auf den Weg nach Waren.
Es entwickelte sich über viele Jahre ein regelmäßiger Vergleich mit Freundschaftsspielen und geselligem Beisammensein.
Die Warener lernten so Hamburg besser kennen und die Hamburger Waren.
Mit den Jahren ließ das Interesse auf beiden Seiten nach und 1999 kam es zum letzten Treffen.

Abschied von Klink
Seit 1993 ist Klaus-Dieter Schwartz Vereinsvorsitzender.
Er kam 1985 zum Tennis. Seit 1988 trainiert er Jugendliche und Kinder.
Mit schwerem Herzen mussten die Tennisspieler die Klinker Anlage, die sie mit viel Mühe über all die Jahre gepflegt hatten verlassen. 1993 schlugen sie die letzten Bälle.
Zu dieser Zeit spielten 35 Mitglieder im Turnier- und Freizeitbereich.
Seit 1991 heißt der Verein TV Waren 91 e. V.
Es existierte eine erste und zweite Herrenmannschaft.
Als der Verein plötzlich ohne Tennisplätze war, erinnerte man sich an die seit 1988 nicht mehr genutzte Anlage in Warenshof. Der Verein richtete die total zugewachsenen und verkrauteten Plätze wieder her.
Alle Mitglieder absolvierten ihre Einsätze. Zwei weitere Plätze mit Umzäunung wurden hergerichtet. In kurzer Zeit erhöhte sich die Zahl der Mitglieder um etwa hundert Sportler.
Jetzt bestand die Möglichkeit, am Oberligaspielbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern teilzunehmen. (höchste Spielklasse in M-V) Dreimal schafften die Warener Tennisherren den Aufstieg in diese Klasse. In den Jahren 1996 bis 1999 wurden etwa 50 Kinder regelmäßig trainiert. In dieser Zeit spielte auch eine Frauenmannschaft im Punktspielbetrieb.
Tennisspieler in Warenshof
Für die Plätze bestand hier nur ein öffentlicher Wasseranschluss. Einige Mitglieder (Hanusrichter und Köster) spendeten die Sprenganlage.
Im Tennishaus wurde eine Duschmöglichkeit geschaffen. Ein Gemeinschaftsraum wurde gefließt. Leider nur eine kurze Zeit konnten die Räume noch genutzt werden.
2001 kam die schlechte Nachricht von der Stadt Waren. Die Tennisplätze können nicht bleiben. Ein “Piratenland” soll gebaut werden.
Dafür werden alle Gebäude und Anlagen zurückgebaut. Die Abrissbirne macht in Warenshof alles dem Erdboden gleich.
Wieder stand der Verein ohne Tennisanlage da. Reihenweise verließen vor allem junge Mitglieder den Verein.  
1996/97 beteiligte sich auch eine Frauenmannschaft am Punktspielbetrieb
Göhren-Lebbin
Um weiterhin überhaupt den Trainings- sowie Punktspielbetrieb durch-führen zu können, entschloß man sich, die Tennisanlage im Land Fleesensee (Göhren-Lebbin) zu nutzen.
Von 2002-2006 war der Verein dort zu Hause.
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